Brangs: Faire Löhne für gute Arbeit!

Brangs begrüßt Urteil gegen sittenwidrige Löhne und fordert gesetzliche Regelungen

Stefan Brangs, Parlamentarischer Geschäftsführer und arbeitsmarktpolitischer Sprecher der SPD-Fraktion im Sächsischen Landtag, erklärt zum Urteil des Leipziger Arbeitsgerichtes gegen sittenwidrige Löhne:

„Das Urteil des Leipziger Arbeitsgerichts gegen sittenwidrige Löhne begrüße ich ausdrücklich. Es ist jedoch eine Schande, dass solche Gerichtsurteile überhaupt nötig sind. Es muss selbstverständlich sein, dass Menschen von ihrer Arbeit auch vernünftig leben können. Das Urteil macht zum wiederholten Mal deutlich: Wir brauchen den bundesweiten gesetzlichen Mindestlohn als untere Haltelinie!

 Aber auch der Freistaat Sachsen kann mit landesrechtlichen Regelungen sittenwidrig geringe Löhne eindämmen: Zum Beispiel durch ein Vergabegesetz mit Tarifbindung. Auch sollte der Öffentliche Dienst als Auftraggeber Vorbildfunktion übernehmen, um ein deutlichen Zeichen gegen Lohndumping zu setzen. 

Ich fordere Staatsminister Morlok auf, seine ideologischen Scheuklappen abzulegen und wirksame Politik für die Arbeitnehmerinnen und Arbeitnehmer in Sachsen zu machen: Werden Sie aktiv gegen Hungerlöhne! Schaffen Sie mit einem zeitgemäßen Vergaberecht mit sozialen Standards ein wirksames Instrument gegen Lohndumping!“

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