Das "Rote Sachsen" – Bild der Arbeiterbewegung beim Tag der Sachsen in Mittweida

Unter dem Motto das "Rote Sachsen“ haben sich 28 Genossinnen und Genossen in den knapp fünf Kilometer langen Festumzug zum Tag der Sachsen in Mittweida am Wochenende eingereiht. In historischen Kostümen, mit Körben und Handwagen bepackt und mit kräftigen Arbeiterliedern auf der Zunge, stellten sie die Geschichte der Arbeiterbewegung Anfang des 20. Jahrhunderts in Sachsen dar. Besonderer Blickfang waren die Suffragetten mit ihren langen Kleidern und aufwändigen Hüten. Sie erinnerten an den Kampf der Frauen für das Wahlrecht zu Beginn des 20. Jahrhunderts. Für Belustigung unter den etwa 50.000 Zuschauer am Straßenrand sorgten die Zeitungsjungen, die „verbotene“ Schriften verteilten und dabei immer wieder von zwei strengen Polizisten mit Knüppel gehindert werden mussten. Wunderschön waren die Momente, in denen die Zuschauer in den Chor der Arbeiterinnen und Arbeiter einstimmten und alle gemeinsam die „Internationale“ sangen. Die Geschichte der Arbeiterbewegung oder zumindest ihre Lieder sind also immer noch präsent. Es gilt sie weiter wach zu halten und das erkämpfte auch in Zukunft zu verteidigen.

Noch mehr Bilder vom Festumzug zum Tag der Sachsen gibt es auf unserem Flickr-Account.

 

 

Das „Rote Sachsen“ – Bild der Arbeiterbewegung beim Tag der Sachsen in Mittweida

Von: Clemens Naumann

Unter dem Motto das „Rote Sachsen“ haben sich 28 Genossinnen und Genossen in den knapp fünf Kilometer langen Festumzug zum Tag der Sachsen in Mittweida am ersten Sonntag im September eingereiht. In historischen Kostümen, mit Körben und Handwagen bepackt und mit kräftigen Arbeiterliedern auf der Zunge, stellten sie die Geschichte der Arbeiterbewegung Anfang des 20. Jahrhunderts in Sachsen dar. Besonderer Blickfang waren die Suffragetten mit ihren langen Kleidern und aufwändigen Hüten. Sie erinnerten an den Kampf der Frauen für das Wahlrecht zu Beginn des 20. Jahrhunderts. Für Belustigung unter den etwa 50.000 Zuschauer am Straßenrand sorgten die Zeitungsjungen, die „verbotene“ Schriften verteilten und dabei immer wieder von zwei strengen Polizisten mit Knüppel gehindert werden mussten. Wunderschön waren die Momente, in denen die Zuschauer in den Chor der Arbeiterinnen und Arbeiter einstimmten und alle gemeinsam die „Internationale“ sangen. Die Geschichte der Arbeiterbewegung oder zumindest ihre Lieder sind also immer noch präsent. Es gilt sie weiter wach zu halten und das erkämpfte auch in Zukunft zu verteidigen.

Noch mehr Bilder vom Festumzug zum Tag der Sachsen gibt es unter www.spd-sachsen.de unter dem Flickr-Link.

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