Jurk: "Skandal um fehlerhafte EEG-Umlage schnellstens aufklären und Strompreise senken!"

Thomas Jurk, Sprecher für Energiepolitik der SPD-Fraktion im Sächsischen Landtag, fordert nach Bekanntwerden, der zu hoch berechneten EEG-Umlage schnellstmögliche Aufklärung:

"Dieser Milliardenschwere Fehler muss Konsequenzen haben. Es kann nicht sein, dass die deutschen Stromkunden mit fast 1 Cent je Kilowattstunde zusätzlich geschröpft werden. Jetzt müssen die Strompreise sofort gesenkt werden. Ein Vertrösten der geprellten Stromkunden ist nicht hinnehmbar. Verbraucher sind keine Kreditgeber für die Stromwirtschaft!

Zudem dürfen zukünftig nicht mehr die Übertragungsnetzbetreiber die Höhe der EEG-Umlage bestimmen. Es gilt das Motto, wer sich einmal verrechnet, dem glaubt man nicht.“

Hintergrund: Die EEG-Umlage ist Bestandteil des Strompreises. Die Übertragungsnetzbetreiber hatten im vergangenen Jahr die Erhöhung der EEG-Umlage von 2,05ct/kWh auf 3,5ct/kWh festgesetzt. Jetzt stellt sich heraus, dass es nur 2,7ct/kWh hätten sein dürfen. Selbst Prognosen des Bundesumweltministeriums (BMU) gingen im letzten Jahr von einer EEG-Umlage von 2,8ct/kWh für 2011 aus."

 

veröffentlicht in
  • Facebook
  • YouTube
  • Flickr
  • Twitter