Deicke: Kein Linksruck, sondern Anpassung an sächsische und bundesdeutsche Bedürfnisse gefordert

Die SPD-Abgeordnete und Vorsitzende der Arbeitsgemeinschaft sozialdemokratischer Frauen (ASF) erklärt zu den Flathschen Vorstellungen einer CDU-Familienpolitik: 'Herr Flath spricht von Wahlfreiheit, schränkt aber im selben Atemzug die Entwicklungswege der Kinder mit seinem verqueren Familienbild wieder ein. Das passt wie der Fisch zum Fahrrad und zeigt die argumentative Hilflosigkeit der CDU. ' 'Besonders zurückhaltend sollte sein, wer von einem DDR-Erbe spricht, damit aber selbst seine eigenen politischen Wertmaßstäbe aus DDR-Zeiten offensichtlich kritisiert.'
'Herrn Flath würde es gut zu Gesicht stehen, über den Tellerrand Deutschlands zu blicken. Alle europäischen Länder - auch ohne sozialistische Vergangenheit - bieten ein breit ausgebautes, qualitativ hochwertiges und meist ganztägiges Kita-Netz an. In Deutschland hapert es daran - ein Grund für die geringe Geburtenrate.'

'Unsere Aufgabe muss die Schaffung einer Gesellschaft ohne Zukunftsängste und nicht das Propagieren eines rückwärtsgewandten Familienbildes sein - ganz nach Philip Rosenthal: Wer aufhört besser zu werden, hat aufgehört gut zu sein.'

'Was Renate Schmidt auf den Weg gebracht hat und nun von Frau von der Leyen fortgesetzt wird, unterstützen wir ohne Wenn und Aber.'

'Sozialdemokratisierung der CDU? Wenn Herr Milbradt davor inständig warnt, dann warnt er nur im bornierten Parteiinteresse vor den besseren Konzepten. Selbst Teile der CDU Sachsen haben dies schon erkannt.'
veröffentlicht in
  • Facebook
  • YouTube
  • Flickr
  • Twitter