Köpping: "Schließung von Schulstandorten - Abschaffung eines Erfolgsmodells"

Die Auseinandersetzungen um die Genehmigung des Schulnetzplanes und die befürchtete Schließung einiger Schulstandorte im Landkreis Leipzig zeigten in den letzten Wochen sehr deutlich, welche Probleme die sinkenden Schülerzahlen im ländlichen Raum mit sich bringen.

„Die SPD hat mit dem Erfolgsmodell der Gemeinschaftsschule schon eine Antwort auf die Fragen gegeben, die bedingt durch den demografischen Wandel immer drängender werden. Das gemeinsame längere Lernen ist ein vielversprechender Weg aus der Krise, die durch die sinkenden Schülerzahlen hervorgerufen wird“, erklärt die Landtagsabgeordnete Petra Köpping (SPD). Die Abgeordneten der Regierungsparteien CDU und FDP, also auch Georg-Ludwig von Breitenbuch (CDU), hätten im Landtag gegen die Fortführung des Modells der „Gemeinschaftsschule“ gestimmt. „Die Gemeinschaftsschule in Geithain ist ein großer Erfolg. Sie hat sich prächtig entwickelt und umso bitterer ist es, dass dieser Versuch einer zukunftsfähigen Schule aus parteipolitischen Gründen aufgegeben wird“, so Köpping weiter. Von ihrem Landtagskollegen von Breitenbuch erwarte Petra Köpping nun wenigstens, dass er sich für die Genehmigung des Schulnetzplanes des Landkreises Leipzig durch das Kultusministerium einsetze. „Für die Region wäre es wichtig, endlich eine langfristige Planung in der Hand zu haben, was die Schulstandorte betrifft. Und dafür sollten die regionalen Abgeordneten auch in Dresden einstehen“, meint Petra Köpping.

 

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