Sachsen

Dulig: Untersuchungsausschuss NSU: SPD-Fraktion für gemeinsamen Einsetzungsbeschluss aller demokratischen Parteien

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Martin Dulig, Vorsitzender der SPD-Fraktion im Sächsischen Landtag, erklärt:

Am Donnerstag, den 2. und Freitag, den 3. Februar kam die SPD-Fraktion im Sächsischen Landtag zu ihrer Jahresauftaktklausur in Radebeul zusammen. Neben dem diesjährigen Schwerpunktthema „Starke Wirtschaft. Faire Arbeit. In Sachsen.“ wurden auch aktuelle parlamentarische Initiativen beraten. So diskutierten die Abgeordneten die weitere Vorgehensweise bezüglich eines Untersuchungsausschusses rund um das Thema der Zwickauer Terrorzelle.

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Neukirch: "Gute stationäre Versorgung im ländlichen Raum dauerhaft gewährleisten"

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Arbeitsgruppe „Perspektiven sächsischer Krankenhäuser“ der SPD-Fraktion im Sächsischen Landtag besucht Kreiskrankenhaus Freiberg

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Neukirch: "Gegen Ärztemangel helfen mehr Investitionen"

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„Dass die Staatsregierung einen Maßnahmenkatalog gegen den fortschreitenden Ärztemangel vorlegt, begrüße ich. Nur reichen die vorgeschlagenen Maßnahmen bei weitem nicht aus! Auch die Sinnhaftigkeit einiger der bisherigen Schritte zweifel ich an.

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Stange/Jurk: "Privatisierung des Betriebs von Schlösser, Burgen und Gärten ist kulturpolitischer Vandalismus"

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Tomas Jurk: „Bereits seit 2006 versuchte das Finanzministerium, den Staatsbetrieb Schlösser, Burgen und Gärten zu privatisieren. Es gab weder damals nach heute kulturpolitische oder betriebswirtschaftliche Argumente, die für eine Privatisierung sprechen. Das hat auch das Finanzministerium in einer Kleinen Anfrage von mir zugegeben. Was bedeutet denn in dem Zusammenhang ‚freies unternehmerisches Handeln‘? Es sind einzig und allein die Beschäftigten, zu deren Lasten eine Privatisierung geht.

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Deicke: "Gefahr für Mensch und Tier – Sachsen braucht Regeln für Antibiotikaeinsatz"

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Abhilfe schaffen nur eine gesicherte Datenbasis und regelmäßige Kontrollen.

„Das Problem des massenhaften Antibotikaeinsatzes bei Nutztieren ist leider kein neues Problem. Zahlreiche Skandale zeigen, dass wir das Problem nicht in den Begriff bekommen.

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Dr. Stange: "Schwarzgelbe Scharlatanerie - Wie durch Stellenabbau Lehrermangel bekämpft werden soll"

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Schwarzgelbe Bildungspaket ist gut getarnter Zauberkasten.

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Kliese: "Regierungsantrag zur Gesundheitsversorgung von Menschen mutlos und ungenau"

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„Der Antrag der Regierungskoalitionen zur Gesundheitsversorgung von Menschen mit Behinderung hätte ein großer Wurf werden können. Der ist leider ausgeblieben. Kein Wunder: Denn weder Experten noch Betroffene wurden vorher angehört. Jedoch schreibt die UN-Behindertenrechtskonvention vor, dass bei allen behindertenpolitischen Fragen Menschen mit Behinderungen oder ihre Verbände einbezogen werden müssen. Das war hier nicht der Fall.

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Friedel: "Millionengrab Standortegesetz"

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SPD-Fraktion lässt namentlich abstimmen.

„Das heute vom Sächsischen Landtag verabschiedete Standortegesetz wird sich schnell als Millionengrab erweisen. 300 Millionen Euro wird der Freistaat Sachsen für Schließung und Umzüge von Behörden ausgeben. Bezahlen werden das die Bürgerinnen und Bürger. Frühestens ab dem Jahr 2021 erwartet die Staatsregierung erste Einsparungen; jedoch nur im Umfang von ca. zehn Millionen Euro pro Jahr.“

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Brangs: "Staatsregierung gefährdet verfassungsmäßige Rechte der Sorben"

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Landgericht Bautzen muss eigenständiges Landgericht bleiben!“

„Völlig zu Recht hat der CDU-Abgeordnete Marko Schiemann aus Bautzen mit seinem Änderungsantrag zum Standortegesetz auf die spezifischen Belange der sorbischen Minderheit aufmerksam gemacht. Die SPD-Fraktion im Sächsischen Landtag unterstützt diese Forderung nach dem Erhalt des Landgerichtes in Bautzen. Wir bedauern sehr, dass Schiemanns eigene Fraktion seinem Änderungsantrag nicht gefolgt ist.

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Friedel: "SPD-Fraktion lehnt Versammlungsgesetz ab"

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Zentrale Regelungen sind unserer Auffassung nach verfassungswidrig.

„Wir haben das Versammlungsgesetz vor zwei Jahren aus vier Gründen abgelehnt:

Die Schwelle dafür, dass Behörden eine Versammlung verbieten oder sie besonderen Beschränkungen unterwerfen, ist zu niedrig.

Die Festlegung, dass Versammlungen an Orten von besonderer historischer Bedeutung verboten werden können, ist viel zu weitreichend und unbestimmt umgesetzt.

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