Dulig: Tillich zerstört letzte Reste an Vertrauen

Nach dem Scheitern der Gespräche zwischen Lehrerverbänden und den Vertretern der Staatsregierung erklärt der SPD-Landesvorsitzende Martin Dulig:

„Ich halte es für absurd, dass nach dem Scheitern der Gespräche mit den Lehrerverbänden dem Ministerpräsidenten nichts weiter einfällt, als Menschen gegeneinander auszuspielen. Anstatt seine Verantwortung als Ministerpräsident wahrzunehmen, bringt er Lehrer, Schüler und Eltern gegeneinander auf, indem er Erfolge der SPD-Regierungsbeteiligung ohne Sinn und Verstand streicht. In der Diskussion steht die Streichung des kostenfreien Kita-Jahres oder die erweiterte Lernmittelfreiheit. Anstatt Spardosen für das Versagen der Landesbank aufzubauen, sollte Tillich den Lehrern endlich wieder eine ehrliche und solide Perspektive geben. Zudem wälzt Tillich seine Verantwortung auf die Finanz- und Kultusminister ab.

Dass der Teilzeittarifvertrag im Sommer ausläuft, ist nicht erst seit Kurzem bekannt. Genauso wenig die steigenden Schülerzahlen und der zu erwartende Lehrermangel durch in Ruhestand gehende Lehrer in zwei Jahren! Es geht nicht nur um den Ruf des Bildungslandes Sachsen Herr Tillich, sondern auch um den sozialen Kitt, den Sie aus den Fugen unserer Gesellschaft kratzen!

Herr Tillich, Sie haben keine Führungsqualitäten bewiesen, sondern die Eskalation weiter verschärft. Wer so etwas macht, sollte das Wort Solidarität nie wieder in den Mund nehmen. Sie treiben den sozialen Kahlschlag weiter voran und betreiben eine unverantwortliche Politik. Unsere Erwartungen sind eindeutig: Wir brauchen gute Schulen und motivierte Lehrer! Ansonsten werden unsere bisherigen Erfolge in der Bildungspolitik bald der Vergangenheit angehören.“

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