„Gemeinsame Liste für Joachim Gauck“ schickt sieben Wahlfrauen und –männer nach Berlin
Bei der heutigen Wahl der sächsischen Mitglieder der 14. Bundesversammlung im Landtag hat die „Gemeinsame Liste für Joachim Gauck“ von SPD und BÜNDNIS 90/DIE GRÜNEN drei Stimmen mehr auf sich vereint, als die beiden Fraktionen Mitglieder haben. Das hat zur Folge, dass von der „Gemeinsamen Liste“ insgesamt sieben Wahlfrauen und -männer zur Wahl des Bundespräsidenten am 30. Juni in Berlin fahren werden.
Martin Dulig, Vorsitzender der SPD-Fraktion im Sächsischen Landtag: „Ich freue mich über den erstaunlichen Zuspruch zu unserer ‚Gemeinsamen Liste für Joachim Gauck‘. Vermutlich konnte sie auch Stimmen aus dem konservativ-bürgerlichen Lager auf sich vereinen. Nach den klaren Voten der FDP-Partei-Gremien für Gauck, gehe ich davon aus, dass auch die drei FDP-Stimmen Gauck-Stimmen sein werden. Der Kandidat Joachim Gauck erfährt also bei verschiedenen demokratischen Parteien in Sachsen eine breite Unterstützung. Ich werte das sächsische Wahlergebnis daher als klares Votum für einen Bürgerpräsidenten Joachim Gauck.“
Die sieben sächsischen Mitglieder der „Gemeinsamen Liste für Joachim Gauck“ in der 14. Bundesversammlung sind:
- Martin Dulig, Landes- und Fraktionsvorsitzender der SPD (Vorschlag SPD)
- Antje Hermenau, Fraktionsvorsitzende GRÜNE (Vorschlag Grüne)
- Iris Kloppich, Bezirksvorsitzende des DGB Sachsen (Vorschlag SPD)
- Michael Weichert, Stellv. Fraktionsvorsitzender GRÜNE (Vorschlag Grüne)
- Sebastian Krumbiegel, Sänger der „Prinzen“ (Vorschlag SPD)
- Martin Böttger, ehem. Bürgerrechtler und ehem. Leiter der Außenstelle Chemnitz der Stasi-Unterlagen-Behörde (Vorschlag GRÜNE)
- Martina Angermann, Bürgermeisterin der Gemeinde Arnsdorf (Vorschlag SPD)




