SPD Sachsen verabschiedet Resolution zur Herstellung der Rentengerechtigkeit

Dulig: „Nichts über eine Rentenangleichung von Ost und West zu sagen, ist der falsche Weg!“

Im Rahmen des SPD-Landesparteitages in Dresden haben die Delegierten eine Resolution zur Herstellung der Rentengerechtigkeit zwischen Ost und West verabschiedet. Der anlässlich der aktuellen Rentendebatte vom Landesvorsitzenden Martin Dulig eingebrachte Initiativantrag wurde ohne Gegenstimme beschlossen.

Die Resolution sieht eine schrittweise Angleichung der aktuellen Rentenwerte von Ost und West, bei gleichzeitiger Beibehaltung der unterschiedlichen Entgeltpunkteberechnung, vor. Ebenso soll die Ungleichbehandlung der Anrechnungszeiten für Kindererziehung in Ost und West aufgehoben werden. So heißt es darin: „Es darf keinen rentenrechtlichen Unterschied darstellen, ob ein Kind in Bayern oder in Sachsen, in Hessen oder in Sachsen-Anhalt erzogen wird.“

Die Kritik der sächsischen SPD richtet sich darüber hinaus auf die fehlende Berücksichtigung der ostdeutsche Perspektive im Rentenkonzept des Bundesparteivorstandes. „Nichts über eine Rentenangleichung von Ost und West zu sagen, ist der falsche Weg! Der ostdeutsche Arbeitnehmer kann nichts dafür, dass er 20 Prozent weniger Lohn erhält.“, so Dulig.

Die Resolution ist der Pressemitteilung als Anlage beigefügt.

 

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