Brangs: „Mobilitätsticket für ganz Sachsen möglich“
Gesellschaftliche Teilhabe braucht Mobilität
„Gesellschaftliche Teilhabe braucht Mobilität. Daher ist ein Mobilitätsticket für ganz Sachsen wichtig und richtig. Die guten Beispiele in Brandenburg und Leipzig zeigen, wie es erfolgreich geht.
Bei der heutigen öffentlichen Anhörung im Ausschuss für Wirtschaft, Arbeit und Verkehr des Sächsischen Landtags wurden keine inhaltlichen Gegenargumente zum Antrag ‚Mobilität für alle in Sachsen sicherstellen‘ der Fraktionen der SPD, Linken und Grünen vorgebracht. Einziges Bedenken – insbesondere der Zweckverbände – war die Finanzierung. Was dazu nötig ist, ist lediglich der politischer Wille. Denn wir können ein Mobilitätsticket im Rahmen des Haushaltes ermöglichen, ohne die Mittel für Verkehrsinvestitionen, den ÖPNV oder gar die Schülerbeförderung zu kürzen.
Große Städte in Sachsen wie Leipzig und Dresden haben oder werden ein Mobilitätsticket einführen. Die Vorteile liegen auf der Hand. Der Freistaat ist nun gefordert, damit es zu keiner Benachteiligung des ländlichen Raumes kommt.
Die gerade im Haushalt angekündigte Kürzung der ÖPNV-Finanzierung um 7,5 Prozent werden die Zweckverbände vor allem auf die Fahrpreise umlegen. Zu befürchten sind daher Tarifsteigerungen um 5 bis 9 Prozent. Diese Entwicklung geht genau in die falsche Richtung. Ich fordere die Staatsregierung auf, Mobilität für alle unabhängig von Geldbeutel und Region sicherzustellen. Nur so werden wir auch gesellschaftliche Teilhabe für alle ermöglichen.“




