Energiewende
ANTI-ATOM-BÜNDNIS SACHSEN
Das Netzwerk
Die Atomkatastrophe in Japan hat es deutlich vor Augen geführt: Atomkraftwerke sind nicht beherrschbar und bedeuten eine ständige Gefahr für Mensch und Umwelt. Die Schlussfolgerung kann nur eine schnelle Abschaltung aller Atomanlagen weltweit sein. Dazu hat sich - als Teil einer bundesweiten Bewegung - in Sachsen ein Anti-Atom-Bündnis gegründet, das örtliche und landesweite Aktionen koordiniert. Das Netzwerk ist überparteilich und parteiunabhängig. Der Gründungsaufruf kann direkt online unterzeichnet werden: www.antiatom-sachsen.de

Die Demo
Im Juni läuft das Moratorium der Bundesregierung aus.
Damit Schwarzgelb die alten Atomkraftwerke nicht einfach wieder ans Netz nimmt, soll zuvor nochmals bundesweit in über 20 Großstädten ein deutliches Zeichen gegen die Atompolitik gesetzt werden. Die für Sachsen zentrale Demonstration wird stattfinden am 28. Mai 2011, ab 11 Uhr, in Dresden. Start ist mit einer Auftaktkundgebung am Bahnhof Dresden-Neustadt, weiter geht es über den Schlesischen Platz mit Zwischenstopp am Neumarkt. Die Abschlusskundgebung wird gegen 15 Uhr auf dem Theaterplatz erwartet.
Route als Download (Stand 5. Mai 2011; Kartenmaterial von google-maps)
Mitfahrbörse zur Demo nach Dresden
Das bundesweite Netzwerk hat eine Mitfahrbörse zur Demo nach Dresden eingerichtet. Bitte nutzt diese Börse zahlreich, wenn ihr von außerhalb kommt.
- Anreise
- Eintrag in die Mitfahrbörse
Material
- Infofaltblatt
- Plakat zur Demo
- Bannersets für Eure Internetseiten
Kontakt
Koordinator für die sächsische SPD im Bündnis ist Sebastian Vogel, SPD-Landesgeschäftsführer (Sebastian.Vogel@spd.de; Tel.: 0351/ 433 56 19)
Weitere Informationen unter www.antiatom-sachsen.de
SPD LANDESVERBAND
Wir Sachsen wollen uns nicht nur an der bundesweiten Debatte beteiligen. Auf Landesebene planen wir - laut Beschluss das Landesparteitags vom vergangenen Jahr - im zweiten Halbjahr mit der Erarbeitung eines eigenen, sächsischen Energiekonzeptes zu beginnen. Den Start der Debatte kündigen wir rechtzeitig an und dann bist Du eingeladen, Dich daran ebenfalls zu beteiligen.
Beschluss des Landesparteitages der SPD Sachsen in Chemnitz vom 12./13. Juni 2010
(siehe Seite 8)
PARTEIVORSTAND
100 Prozent Erneuerbare bis 2050 - Energiekonzept der SPD
Im Zentrum steht das Ziel, bis 2050 die gesamte Energieversorgung in Deutschland durch Erneuerbare Energien zu decken. Es gehe darum, „Deutschland zum energie- und ressourceneffizientesten Volkswirtschaft der Welt zu machen“, skizzierte Thorsten Schäfer-Gümbel den Anspruch des 50-Punkte-Plans, den er gemeinsam mit Sigmar Gabriel am Montag (16. Mai 2011) der Öfffentlichkeit vorstellte. „Nur eine Energiewirtschaft auf der Basis von erneuerbaren Energiequellen, die alle nationalen Ressourcen so intelligent und so effizient wie möglich nutzt, kann sich aus der Abhängigkeit von fossilen und den Gefahren von nuklearen Ressourcen befreien“, heißt es in dem Konzeptpapier.
Das Papier und weitere Materialien können hier heruntergeladen werden. Es empfiehlt sich auch ein Blick auf www.spd.de.
- Flugblatt der Woche: "So schaffen wir die Energiewende" (20. Mai 2011)
- Entwurf eines Energiekonzepts des SPD-Parteivorstands (16. Mai 2011)
- Flugblatt der Woche: Sofortprogramm für eine Energiewende (17.03.2011)
- Den Umstieg von der Atomindustrie in eine sichere Energieversorgung beschleunigen (16.03.2011)
- Schwarzgelbe Zitate: Wie CDU, CSU und FDP in der Atomenergiefrage umgefallen sind (16.03.2011)
- Beschluss des SPD Parteivorstands: Den Atomausstieg in Deutschland beschleunigen (14.03.2011)




