Newsletter der SPD Sachsen vom 13. Januar 2012

AKTUELLES

Friedel: "SPD-Fraktion fordert Fehleranalyse - Untersuchungsausschuss möglich" 

Brief an den sächsischen Innenminister

Sabine Friedel, innen- und rechtspolitische Sprecherin der SPD-Fraktion im Sächsischen Landtag, erklärt: "Im Vorfeld der Sitzung des Innenausschusses im Sächsischen Landtag fordere ich Innenminister Markus Ulbig auf, seinen Worten endlich Taten folgen zu lassen. Die Staatsregierung sei ein an einer kompletten und lückenlosen Aufklärung der Vorgänge rund um den Nationalsozialistischen Untergrund (NSU) interessiert, versprach Ulbig während der Plenarsitzung am 14. Dezember 2011. Auch die sächsischen Behörden müssten sich Fragen gefallen lassen. Genau das Gegenteil scheint aber den politischen Alltag zu bestimmen. Nicht nur meine Fraktionskolleginnen und -kollegen, sondern auch viele Bürgerinnen und Bürger fragen fortwährend: Was unternimmt der Freistaat Sachsen, um diesen Worten Taten folgen zu lassen? Um Fehler, die von den eigenen Behörden gemacht wurden, zu erkennen? Und was, um solche Fehler künftig zu vermeiden?" WEITERLESEN

 Dazu auch: Friedel: "Endlich Einsicht des Innenministers ist spät, aber gut"

Brangs: "Sachsen belegt letzten Platz bei Weiterbildung von Arbeitnehmern"

 

Die Zukunft Sachsens beginnt in den Köpfen

Stefan Brangs, Parlamentarischer Geschäftsführer und arbeitsmarktpolitischer Sprecher der SPD-Fraktion im Sächsischen Landtag, erklärt zur Öffentlichen Anhörung des Bildungsfreistellungs- und Qualifizierungsgesetz für den Freistaat Sachsen: „Sachsen zahlt deutschlandweit die zweitschlechtesten Löhne. Nur ein Fünftel der Arbeitnehmerinnen und Arbeitnehmer werden nach einer Studie des Institut für Arbeitsmarkt- und Berufsforschung (IAB) regelmäßig weitergebildet – damit ist der Freistaat in dieser Statistik sogar bundesweites Schlusslicht. Das Jammern nach qualifizierten Beschäftigten in den Unternehmen wird immer lauter, aber wenn es aber darum geht, aktiv einen Beitrag zum selbstbestimmten Qualifizierung- und Weiterbildungswunsch der Arbeitnehmerinnen und Arbeitnehmer in Sachsen zu liefern ist Fehlanzeige. Die Notwendigkeit eines Bildungsfreistellungs- und Qualifizierungsgesetzes in Sachsen ist in der heutigen Anhörung deutlich geworden. Zwölf von 16 Bundesländern haben eine entsprechende Regelung, ohne das damit , wie einige Sachverständige vermitteln wollten, damit finanzielle Nachteile von Unternehmen verbunden sind. Arbeitsnahe, berufsbegleitende Weiterbildung muss auch Angebote beinhalten, die die Verbesserung der sozialen Kompetenz zur Folge hat. Wer Weiterbildung nur einseitig als Kostenfaktor sieht, ohne den Nutzen für innovative Ideen und Teambildungsprozesse zu sehen, verkennt, dass die Zukunft Sachsens in den Köpfen beginnt. Das gilt auch für Betriebe und Unternehmen." WEITERLESEN

Dazu auch: Jusos kritisieren Entscheidung zum Weiterbildungsgesetz.

Dr. Stange: "Jeder zehnte Jugendliche verlässt die Schule in Sachsen ohne Schulabschluss"

Schlechte Startchancen für sächsische Schulabgänger bestätigt

Dr. Eva-Maria Stange, stellvertretende Vorsitzende und bildungspolitische Sprecherin der SPD-Fraktion, erklärt zur Medieninformation des Statistischen Landesamtes des Freistaates Sachsen ‚Zahl der Schulentlassenen von allgemeinbildenden Schulen in Sachsen geht um 1500 weiter zurück‘„Die aktuellen Zahlen des Statistischen Landesamtes beweisen, dass in Sachsen jeder zehnte Schüler die Schule ohne anerkannten Schulabschluss verlässt. Dieses dramatisch hohe Niveau ist seit Jahren trotz Schülerrückgang unverändert hoch und liegt weit über dem Bundesdurchschnitt von 6,5 Prozent (2010). Die Zahl der Schüler, die lediglich einen Hauptschulabschluss erlangen, ist sogar gegenüber dem Vorjahr weiter angestiegen und macht jetzt nahezu elf Prozent der Schulabgänger aus. Damit hat jeder fünfte Schulabsolvent (21 Prozent) in Sachsen (absolut: 4.600) schlechte Startchancen für eine qualifizierte Berufsausbildung und zählt laut PISA zur sogenannten Risikogruppe. Diese Jugendlichen benötigen umfangreiche sozialpädagogische Lebens- und Lernunterstützung, um einen erfolgreichen Schritt in die Arbeitswelt gehen zu können."WEITERLESEN

Dazu auch: Jusos zur Bewältigung des Lehrermangels in Sachsen

Weitere Themen der Woche:


PARTEILEBEN

ANTI-NAZI-DEMOS 13./18. FEBRUAR 2012

Heute in einem Monat jährt sich die Zerstörung Dresdens zum 67. Mal. Viele Dresdnerinnen und Dresdner, darunter auch viele Genossinnen und Genossen, bereiten das Gedenken vor und engagieren sich im Protest gegen Rechts. Wir rufen alle Mitglieder dazu auf, sich an den Gedenk- und Protestveranstaltungen, die rund um den 13. und 18. Februar geben wird, zu beteiligen.

Details zu den Veranstaltungen folgen in den nächsten Wochen, ebenfalls im Newsletter. Wir listen Euch für den schnellen Klick einige Links für nähere Informationen auf:


TERMINE

 

CHEMNITZ
Mittwoch, 18. Januar 2012, 18 Uhr
Neujahrsempfang des UB Chemnitz
mit Karlheinz Petersen, AWO-Landesgeschäftsführer und Oberbürgermeisterin Barbara Ludwig
Ort: "Die Kantine", Am Rathaus 2, (zwischen Kaufhof und Bretgasse)

DÖBELN
Samstag, 21. Januar 2012, 10 - 15 Uhr
Treffen der Jubiläumsbeauftragten zur Vorbereitung auf die Feierlichkeiten 150 Jahre SPD
Bei Interesse bitte bei Sebastian Vogel (sebastian.vogel@spd.de; Tel.: 0351/4335619) melden.

CHEMNITZ
Samstag, 28. Januar 2012, 10 Uhr
II. Treffen des Arbeitskreises Energie
Ort: Georg-Landgraf-Forum, Dresdner Str. 38
Anmeldung hier


TERMINVORSCHAU FEBRUAR


DRESDEN

Samstag, 4. Februar 2012, 10 Uhr
Fachtagung und Landeskonferenz der AfB
Ort: Herbert-Wehner-Saal, Könneritzstraße 5
Anmeldung hier

DRESDEN
Samstag, 4. Februar 2012, 10 Uhr
Treffen des Arbeitskreises Gutes Leben im Alter, Schwerpunktthema: Gesundheit & Pflege
Ort: wird noch bekannt gegeben

DRESDEN
Montag, 13. Februar 2012
anlässlich des Jahrestages der Zerstörung Dresdens: Gedenk- und Protestveranstaltungen gegen Rechts
Details folgen


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