Politischer Reformationstag

Der 12. Politische Reformationstag 2009
Wie findet das Kind der Friedlichen Revolution zur neuen Stärke als moderne Volkspartei?
20 Jahre SPD in Ostdeutschland
31. Oktober, 11 Uhr
Begrüßung durch Gernot Borriss, Vorsitzender der SPD Leipzig und Martin Dulig, Vorsitzender der SPD-Fraktion im Sächsischen Landtag
Rede: Stephan Hilsberg, Gründungsmitglied und erster Sprecher der Sozialdemokratischen Partei in der DDR (SDP)
Diskussion u.a. mit Stephan Hilsberg und Martin Dulig
Moderation: Eileen Mägel
Musikalisch wird der Politische Reformationstag von der Gruppe Jazz alive umrahmt. Nach der Veranstaltung laden wir zu einem Imbiss mit Reformationsbrötchen.
Es besteht die Möglichkeit die Ausstellung "BILDER ZUR FRIEDLICHEN REVOLUTION" zu besuchen.
Der Politische Reformationstag der SPD Sachsen ist bereits Tradition. Er wurde 1998 vom damaligen Landesvorsitzenden Karl-Heinz Kunckel ins Leben gerufen, als Traditions- und Identitätstag der politischen Geselligkeit. Inzwischen hat er sich zu einem wichtigen Fixpunkt eines lebendigen Parteilebens entwickelt. Im Mittelpunkt dieses Events steht das Leitmotiv der gesellschaftspolitischen Reform. Die SPD als die große Reformpartei der sächsischen und der deutschen Geschichte sieht sich in der großen Reformtradition, die von der Reformation bis heute reicht. Weder Stillstand noch Umsturz, sondern konkrete Reformen zum Wohle der Menschen mit dem Ziel der sozialen Gerechtigkeit, das war immer unser Weg.
In Anspielung auf den Thesenanschlag Luthers im Jahre 1517, der ja dem Reformationstag als Feiertag zugrunde liegt (Er wurde zuerst in Sachsen 1667 eingeführt), wird jedes Jahr ein/eine "ReformatorIn" eingeladen, die/der Thesen zur Reform Deutschlands präsentiert und mit den Anwesenden diskutiert. In den vergangenen 10 Jahren waren u.a. Reinhard Höppner, Olaf Scholz, Martin Schulz, Eva-Maria Stange, Hans-Jochen Vogel und Kurt Beck zu Gast.
Traditionsgemäß findet die Veranstaltung am späten Vormittag des 31. Oktober in Leipzig statt. Hier disputierte nicht nur der Reformator Martin Luther mit seinen Gegnern, sondern auch Robert Blum, der 1848 erschossene linksdemokratische Führer der Paulskirchenversammlung sowie Ferdinand Lassalle, der Gründungsvater der SPD. Bei Kaffee- und Reformationsbrötchen wird über die aktuellen Thesen diskutiert und finden zahlreiche Gespräche untereinander statt, die den politischen Reformationstag abrunden und zu einer zugleich lockeren wie anregenden Veranstaltung machen.




