Dulig: „Durchschnittsverdiener nicht wie Spitzenverdiener belasten“

Sächsische SPD unterstützt Steuersenkungskonzept für kleinere und mittlere Einkommen

Der SPD-Landesvorsitzende Martin Dulig erklärt zu dem von Hubertus Heil vorgelegten Thesenpapier „Wachstum durch Gerechtigkeit“:

„Auch wenn eine steuerliche Entlastung des Mittelstandes mit dem schwarz-gelben Kürzungspaket beerdigt scheint – eine Entlastung kleinerer und mittlerer Einkommen ist möglich. Und sie ist dringend geboten, gerade eben weil die Arbeitnehmer mit mittlerem Einkommen die vergleichsweise größte Last tragen. So trifft beispielsweise der Spitzensteuersatz diejenigen, die tatsächlich gar keine Spitzenverdiener sind. Und diese Menschen fühlen sich – zu Recht – vom Finanzamt regelrecht gemolken.

Das lässt sich ändern, würde die Einkommenssteuer für die Jahreseinkommen zwischen 13.500 und 65.000 Euro entsprechend gesenkt und der Spitzensteuersatz auf 50 Prozent angehoben wird. Die Lasten wären so fair verteilt. In Sachsen würden ca. 1,3 Millionen erwerbstätige Menschen von diesem System profitieren. Insofern unterstützen wir das von Heil vorgelegte Konzept. Durchschnittsverdiener sollen nicht wie Spitzenverdiener belastet werden – das ist die Richtung in die wir gehen müssen. Das ist sozial gerecht und wirtschaftspolitisch vernünftig, da es die Binnennachfrage stärkt.“

Hintergrund:

Die SPD erarbeitet derzeit ein neues Wachstums- und Steuerkonzept, dass auf dem Parteitag im September näher beraten werden soll. Das von Hubertus Heil erarbeitete Konzept kann hier gelesen werden.

 

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