Jurk: An Atomausstieg festhalten - erneuerbare Energien sind die Zukunft
Veröffentlicht am 10.07.2009
Wer wie CDU und FDP auch nach den jüngsten Störfällen älterer Atomkraftwerke an deren Laufzeit festhalten will, handelt unverantwortlich. Er stellt Profit über Sicherheit und entscheidet gegen den Willen der Mehrheit in Deutschland, kommentiert der SPD-Landesvorsitzende und Spitzenkandidat für die Landtagswahlen Thomas Jurk die Debatte. Die SPD habe den Atomausstieg durchgesetzt und halte daran aus gutem Grund fest. Die Möglichkeiten zur Steigerung der Energieeffizienz und der Nutzung erneuerbarer Energien sind bereits bei heutigem technologischen Stand soweit gereift, dass sie in vielfacher Hinsicht preiswerter sind als die Kernenergie.
Die Postkarte "Strahlenschutz" zum Thema gibt es hier.
Jurk weiter: Wir haben die Fördermittel für erneuerbare Energien und Klimaschutz auf 51 Millionen Euro verdreifacht und erstmalig werden 27 Millionen Euro zur Steigerung der Energieeffizienz von kleinen und mittleren Unternehmen eingesetzt. Diese Investitionen in die Energiezukunft zeigen Wirkung. Die Sachsen nutzen zunehmend erneuerbare Energien, entwickeln innovative Technologien und Anlagen. Und das schafft zukunftsfähige Arbeitsplätze. Im Jahr 2004 beschäftigte die Erneuerbare-Energien-Branche sachsenweit rund 4.000 Personen, die einen Umsatz von 1,1 Milliarden Euro erwirtschafteten. Im Jahr 2008 waren es bereits 7.500 Beschäftigte und 2,4 Milliarden Euro Umsatz. Die Tendenz ist steigend. Wir sind erst am Anfang einer technologischen Revolution der Energieeffizienz und der erneuerbaren Energien. Dabei sitzen wir Sachsen im vorderen Teil des gerade erst an Fahrt aufnehmenden Zuges. Ich werde alles tun, damit wir diesen Platz an der Spitze behaupten, so Jurk abschließend.veröffentlicht in




