Panter: "Kretschmer verschläft Energiezukunft Sachsens"
Veröffentlicht am 14.02.2007
Realitätsverlust beim sächsischen CDU-Generalsekretär befürchtet Dresden. Es grenzt an Realitätsverlust und eine Art von Autismus, wenn der sächsische CDU-Generalsekretär Kretschmer über die Energiepolitik im Freistaat spricht, so SPD-Landesgeschäftsführer Dirk Panter. Viel CO2 und heiße Luft sei da in vergangenen Tagen verbreitet worden.
Energieversorgung und Klimaschutz sind die größten Herausforderungen dieses Jahrhunderts, so Panter.
Die Behauptungen Kretschmers sind falsch:
1. Die Stärkung der Erneuerbaren Energien ist keine Bedrohung, sondern eine Chance für den Freistaat. Schon heute ist Sachsen ein profilierter Standort der Solarenergiebranche - ein Wirtschaftszweig mit unglaublich viel Potenzial. Wir wollen an die Spitze der Bewegung. Das ist gut und schafft sichere Arbeitsplätze, denn überall auf der Welt werden diese Technologien nachgefragt. Diesen Punkt habe Thomas Jurk beim Energieprogramm als Wirtschafts- und Arbeitsminister natürlich fest im Blick. Innovative Firmen würden aus Sachsen abwandern, wenn wir diese Entwicklung verschlafen.
2. Für die SPD ist Kernenergie keine Option. Außerdem stellt sich die Frage, Atomkraft in Sachsen gar nicht, denn es fehlen schlicht die geeigneten Flüsse für den hohen Kühlwasserbedarf von Kernkraftwerken, von den notwendigen Kapitalströmen einmal ganz abgesehen. Zu den heimischen Energieträgern, wie Kretschmer dies behauptet, ist Kernenergie kaum zu zählen. Sicherheitsrisiken, die kaum beherrschbar sind, kann niemand wollen, der verantwortungsvolle Politik macht.
3. Die Behauptungen zur Braunkohle sind böswillig. Sie lassen darauf schließen, dass der CDU-Mann das Energieprogramm nicht gelesen hat. Die Wahrheit ist, dass das neue Energieprogramm klar und unzweideutig auf die hocheffiziente Nutzung der heimischen sächsischen Braunkohle setzt.
4. Klimaschutz ist natürlich eine regionale Aufgabe, widerspricht Panter dem CDU-Generalsekretär. Wo sollen globale Probleme denn sonst gelöst werden, wenn nicht vor Ort? Mit Technologien zur Energieeinsparung lässt sich zudem auch Geld verdienen.
Falls Kretschmer noch Nachhilfe brauche, könne er sich an die Bundeskanzlerin oder seine Fraktionskollegin Katherina Reichel wenden. Die hat heute in einer Pressemitteilung geschrieben: Die Industriestaaten müssen deshalb zur Lokomotive im weltweiten Klimaschutz werden.
Energieversorgung und Klimaschutz sind die größten Herausforderungen dieses Jahrhunderts, so Panter.
Die Behauptungen Kretschmers sind falsch:
1. Die Stärkung der Erneuerbaren Energien ist keine Bedrohung, sondern eine Chance für den Freistaat. Schon heute ist Sachsen ein profilierter Standort der Solarenergiebranche - ein Wirtschaftszweig mit unglaublich viel Potenzial. Wir wollen an die Spitze der Bewegung. Das ist gut und schafft sichere Arbeitsplätze, denn überall auf der Welt werden diese Technologien nachgefragt. Diesen Punkt habe Thomas Jurk beim Energieprogramm als Wirtschafts- und Arbeitsminister natürlich fest im Blick. Innovative Firmen würden aus Sachsen abwandern, wenn wir diese Entwicklung verschlafen.
2. Für die SPD ist Kernenergie keine Option. Außerdem stellt sich die Frage, Atomkraft in Sachsen gar nicht, denn es fehlen schlicht die geeigneten Flüsse für den hohen Kühlwasserbedarf von Kernkraftwerken, von den notwendigen Kapitalströmen einmal ganz abgesehen. Zu den heimischen Energieträgern, wie Kretschmer dies behauptet, ist Kernenergie kaum zu zählen. Sicherheitsrisiken, die kaum beherrschbar sind, kann niemand wollen, der verantwortungsvolle Politik macht.
3. Die Behauptungen zur Braunkohle sind böswillig. Sie lassen darauf schließen, dass der CDU-Mann das Energieprogramm nicht gelesen hat. Die Wahrheit ist, dass das neue Energieprogramm klar und unzweideutig auf die hocheffiziente Nutzung der heimischen sächsischen Braunkohle setzt.
4. Klimaschutz ist natürlich eine regionale Aufgabe, widerspricht Panter dem CDU-Generalsekretär. Wo sollen globale Probleme denn sonst gelöst werden, wenn nicht vor Ort? Mit Technologien zur Energieeinsparung lässt sich zudem auch Geld verdienen.
Falls Kretschmer noch Nachhilfe brauche, könne er sich an die Bundeskanzlerin oder seine Fraktionskollegin Katherina Reichel wenden. Die hat heute in einer Pressemitteilung geschrieben: Die Industriestaaten müssen deshalb zur Lokomotive im weltweiten Klimaschutz werden.
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