Sächsische ASF-Chefin Deicke zum SPD-Vorschlag "Gute Betreuung ab eins"
Veröffentlicht am 27.02.2007
Die Vorsitzende der Arbeitsgemeinschaft sozialdemokratischer Frauen (ASF) in Sachsen Dr. Liane Deicke unterstützt die Vorschläge der Bundes-SPD zum Ausbau der Kinderbetreuung. Wir können nicht warten bis die CDU ihr veraltetes Frauenbild aufgibt, in dem die Frau nicht auch als gleichberechtigter Partner in der Arbeitswelt gilt, verteidigt Deicke den Vorstoß der Sozialdemokraten und kritisiert damit die anhaltende Debatte innerhalb der CDU zur Familienpolitik.
Bei allem Erreichten sehe ich auch in Sachsen noch erheblichen Verbesserungsbedarf im Bereich der Kinderbetreuung. Wir haben keinen Grund uns zurückzulehnen. Derzeit kann auch in Sachsen nicht jeder Wunsch der Eltern nach einem Krippenplatz erfüllt werden so Dr. Deicke. Das vom Bund in Aussicht gestellte Geld solle ihrer Ansicht nach zum Ausbau der Kapazitäten und zu weiteren Qualitätsverbesserungen genutzt werden. Wir müssen die Chance nutzen und Kinderbetreuung schrittweise kostenlos zur Verfügung stellen und damit Kindern aus allen sozialen Schichten den gleichberechtigten Zugang ermöglichen forderte Dr. Deicke und verweist auf die Schlüsselstellung frühkindlicher Erziehung für spätere Bildungserfolge.
Dabei verstehe sie den Vorwurf, dass der Verzicht auf die geplante Erhöhung des Kindergeldes ungerecht und gegen die Interessen der Ostdeutschen sei, nicht. Zum einen gäbe es einen Sonderzuschuss in Höhe von 720 Mio. Euro für die ostdeutschen Länder, damit dort die gute Arbeit der letzten Jahre im Bereich der Kinderbetreuung honoriert werde. Zum anderen koste ein Platz in einer Kinderbetreuungseinrichtung mehr als 10 Euro im Monat und dadurch sei nach dem steuerfinanzierten SPD-Vorschlag der Vorteil für die Familien wesentlich größer.
Bei allem Erreichten sehe ich auch in Sachsen noch erheblichen Verbesserungsbedarf im Bereich der Kinderbetreuung. Wir haben keinen Grund uns zurückzulehnen. Derzeit kann auch in Sachsen nicht jeder Wunsch der Eltern nach einem Krippenplatz erfüllt werden so Dr. Deicke. Das vom Bund in Aussicht gestellte Geld solle ihrer Ansicht nach zum Ausbau der Kapazitäten und zu weiteren Qualitätsverbesserungen genutzt werden. Wir müssen die Chance nutzen und Kinderbetreuung schrittweise kostenlos zur Verfügung stellen und damit Kindern aus allen sozialen Schichten den gleichberechtigten Zugang ermöglichen forderte Dr. Deicke und verweist auf die Schlüsselstellung frühkindlicher Erziehung für spätere Bildungserfolge.
Dabei verstehe sie den Vorwurf, dass der Verzicht auf die geplante Erhöhung des Kindergeldes ungerecht und gegen die Interessen der Ostdeutschen sei, nicht. Zum einen gäbe es einen Sonderzuschuss in Höhe von 720 Mio. Euro für die ostdeutschen Länder, damit dort die gute Arbeit der letzten Jahre im Bereich der Kinderbetreuung honoriert werde. Zum anderen koste ein Platz in einer Kinderbetreuungseinrichtung mehr als 10 Euro im Monat und dadurch sei nach dem steuerfinanzierten SPD-Vorschlag der Vorteil für die Familien wesentlich größer.
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