Steinmeier in Leipzig: "Deutschland nicht in Gewinner und Verlierer teilen"
SPD-Kanzlerkandidat Frank-Walter Steinmeier hat auf seiner Wahlkampftour durch Deutschland Station an der Leipziger Nikolaikirche gemacht.
Er erinnerte daran, dass es die Leipzigerinnen und Leipziger waren, die die Friedliche Revolution ins Rollen gebracht hätten: "Erst waren es Zehntausende, dann Hunderttausende - und am Ende war die Mauer bezwungen." Und "nicht Helmut Kohl hat die Mauer zum Einsturz gebracht, sondern es waren Tausende und Hunderttausende mutige Bürger der ehemaligen DDR", sagte Steinmeier vor über 1000 Zuhörern.
"Von Sachsen und gerade von Leipzig muss ein starkes Signal ausgehen, dass wir die Demokratie ernst nehmen. Wählen heißt auswählen. Das Wahlrecht ist ein hart erkämpftes und hohes Gut, es ist ein Schatz", ergänzte der sächsische Spitzenkandidat Wolfgang Tiefensee und wies zugleich darauf hin, dass Frank-Walter Steinmeier der Richtige für das Kanzleramt ist. "Wir brauchen klare Visionen, einen Kompass für die nächsten Jahre."
Mit dem Deutschland-Plan haben Steinmeier und die SPD vorgelegt. Der Plan greift die drängenden Probleme unserer Zeit auf: neben Mindestlohn und einer Bildungspolitik mit gleichen Chancen für alle, klare Regeln für Finanzmärkte, eine Wirtschaft die den Menschen dient und einer größeren Unterstützung für Familien. Die CDU dagegen reitet weiter auf der Welle des Unkonkreten. "Wer nicht in der Lage ist, Lehren aus der Krise zu ziehen, der darf Deutschland auch nicht regieren", stellt Steinmeier klar und warnt vor den Folgen von schwarz-gelb: Kürzung der Arbeitnehmerrechte, Zwei-Klassen-Gesundheitssystem und Sozialabbau. "Solidarität darf nicht zum Fremdwort werden", sagt er, denn: Unser Land kann mehr. Mit einer SPD in Regierungsverantwortung.
Weitere Informationen zum Deutschland-Plan erhalten Sie unter dem Link. Fotos von der Veranstaltung in Leipzig gibt es unter: www.flickr.com.




